Späte Geburt schadet Baby nicht


Geburtstermin überschritten: Keine Gefahr
Späte Geburt schadet Baby nicht

Kommt das Baby nicht zum errechneten Termin auf die Welt, machen sich viele Eltern Sorgen. Meist ohne Grund, denn dem Ungeborenen geht es im Mutterleib gut. Erst ab der 41. Woche ist eine Geburtseinleitung fällig, wie das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) meldet.

Wehen in der 41. Woche einleiten

Normalerweise kommt ein Baby nach 40 Schwangerschaftswochen auf die Welt. Bei den meisten werdenden Müttern setzen die Wehen spätestens zwei Wochen nach dem errechneten Termin ein. Nur bei 1 von 100 Frauen verzögert sich laut IQWiG die Geburt um vier Wochen.

Eine späte Geburt schadet dem Säugling selten. In manchen Fällen kann es aber sinnvoll sein, die Geburt künstlich einzuleiten, meist durch Hormone. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn bei der Schwangeren oder dem Ungeborenen gesundheitliche Probleme auftreten. Studien haben gezeigt, dass eine Geburtseinleitung nach Ende der 41. Woche ungefähr 7 von 3000 Babys davor bewahren kann, bei oder kurz nach der Geburt zu sterben.

Künstliche Geburt meist unproblematisch

Manche Frauen befürchten, dass die Schmerzen einer eingeleiteten Geburt stärker sind als bei einer von selbst einsetzenden Geburt. Dies ist unbegründet. Dem IQWiG zufolge berichten Frauen, bei denen die Geburt eingeleitet wurde, nicht über mehr Schmerzen als Frauen, die eine Spontangeburt hatten.

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